Sonntag, 9. September 2007
Samstag, 8. September 2007
Fighting Illini
Das erste Football-Heimspiel der Fighting Illini. Football ist gar nicht so langweilig, wie ich dachte. Allerdings ist das weniger wegen des Spiels, sondern wegen des vielen Tam-Tams drumherum.
Die haben hier ein riesengroßes Orchester, die immer wieder kleine Melodien Spielt um die Fans und das Team abzufeuern. Über dem Orchester ist der Hardcore-Fan-Block. Da sitzen und feiern die total besoffenen Studenten rum. Im Stadion selbst ist Alkohol verboten, deshalb schießen die sich vorher schon total ab.
Dazu gibts von verschiedene Gruppen von Cheerleadern, die entweder choreografische Tänze "darbieten"...
...oder aber mit ziemlich erstaunlicher Akrobatik glänzen.
Obendrein gibts noch Feuerwerk, Paraden, Ehrungen von speziellen Personen (auch außerhalb des Sports - z.B. Militär) und natürlich Hotdogs usw. Das alles wirkt dann eher wie eine große Party, die man eigentlich nur beschreiben kann, wenn man Karneval, Kirmes und deutschen Fußball mit Silvester vermischt.
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Natur und Umwelt?!?
Die meisten Amerikaner haben schon einmal gehört, dass es so etwas wie Natur- und Umweltschutz gibt und sie würden alles tun um da ein wenig mithelfen zu können. Die meisten haben aber schlicht und ergreifend keine Ahnung was sie denn machen könnten. Es ist einfach zu normal, statt einer Regenjacke eine dieser Einweg-Müll-Tüten-Regenjacken überzuziehen und die nachher dann wegzuwerfen.
Die zwei hier sind vermutlich gerade auf dem Weg zum Football-Spiel. Ich übrigens auch, aber mit "richtiger" Regenjacke!
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Frank
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Chinesisch extrem
Zum Mittagessen waren wir in einem chinesischen Restaurant, das uns der Mike (links) empfohlen hatte - das Essen würde dort noch sehr traditionell zubereitet.
Und es war auch wirklich sehr lecke. Allerdings sind mir am Fleisch eines der Gerichte komische Strukturen aufgefallen, die ich in Frankreich schon einmal auf meinem Teller hatte: Darm!!
Ich glaube der Maik wusste ganz genau, was er sich da bestellt hatte. Der Brad hatte aber nicht die geringste Ahnung von dem, was er da isst *hehe* Ich hab's ihm natürlich erst gesagt, als er auf dem letzten Stück rumgekaut hat ;o) Seiner Verweigerung mir zu glauben konnte ich glücklicherweise mit der Rechnung begegnen *haha* Für den Rest des Tages war der Brad dann irgendwie etwas grün um die Nase...
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Frank
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Auto verkauft
Ich hatte unglaubliche Probleme, meinen wunderschönen Fort Taurus zu verkaufen. Ich habe alle möglichen Angebote bekommen, von $200-$1000, obwohl ich da $2150 für bezahlt hatte! Das war aber vor vier Monaten und zurzeit ist der Automarkt aufgrund des Semesteranfangs überschwemmt und die Preise sind im Keller - schöne Sch****.
Na ja, bevor ich es irgendwem "schenken" muss, habe ich es dem Brad für $1000 "geschenkt". Daher sitzt er jetzt am Steuer und ich lass mich durch die Stadt fahren...
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Frank
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Freitag, 7. September 2007
Volleyball
Das Semester hat angefangen und somit auch die Sportsaison.
Die Volleyball-Girls von der Universität von Illinois haben gegen die von der Universität von West-Illinois gespielt.
Das Spiel war leider schnell entschieden - die Ladies von West-IL hatten keine Chance und haben 3:0 verloren.
Lustig wars aber trotzdem. Genau hinter uns saßen ein paar sehr verrückte Fans, die wie wild geschrien haben: "Let's go girls, and Bääaiiiiiieeeeeaaaamm!" Das letzte Wort steht da in Zeitlupe, war also sehr schnell gesprochen und obendrein noch unglaublich laut - das klang total komisch. :o)
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Frank
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Donnerstag, 6. September 2007
Da hab' ich gewohnt...
Vor etwa einem Monat musste ich ja aus meinem Appartement in 88 West ausziehen. Seit dem hab ich beim Brad gewohnt. Seine Wohnzimmerküche ist hinter den zwei Fenstern im ersten Stock über Leonards (dem Geschäft in der Mitte)
Von hinten sieht es da so aus. Da ich mein Auto bald verkaufen muss, habe ich mich schon mal ans Fahrradfahren gewöhnt (rechts neben der Treppe)
Die wunderschöne Aussicht über den Hintereingang - ist das nicht einfach idyllisch? *haha*
Und jetzt gibt's noch ein kleines Quiz: Ich habe meine LuMa (Luftmatratze) aus zwei verschiedenen Perspektiven in Brads Wohnung fotografiert. Die Preisfrage ist jetzt: "Schlafe ich in seinem Wohnzimmer (links) oder in seiner Küche (rechts)?!?" ;o)
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Frank
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Sonntag, 2. September 2007
Golf total...
Der Brad und ich haben heute Golf gespielt. Nachdem ich in St. Louis ja schon den Drive (sog. Abschlag) geübt hatte, war ich natürlich gut vorbereitet ... dachte ich :o\
Ganz wichtig beim Golfsport: Das Golf-Mobil oder Golf-Cart. Damit über den Golfplatz zu heizen ist schon das Golfspielen wert *hehe* Aber es muss natürlich auch ein wenig Ertüchtigung dazu gehören. Da der Brad ein Profi ist, hat er sich richtig Mühe gegeben mir alles beizubringen. In diesem schönen Panoramabild ist er gerade beim Abschlag...
Ich hab's eher mit Humor genommen und es mal auf die witzige Variante nach einem Glof-TV-Komiker versucht. Ist gar nicht so einfach, aber ich glaube der hatte auch nen kürzeren Schläger!? Natürlich habe ich viele Probleme mit Bäumen, Büschen und Sandlöchern gehabt - was wirklich Spaß macht. Um die kleinen Wasserlöcher habe ich aber immer professionell herumgespielt ;o)
Hier noch mal ein schönes 3D-Bild (für X-Blick) vom Golfball auf dem Grün mit Blickrichtung zum Loch.
Natürlich habe ich haushoch verloren. Ich hatte auch keine Ahnung, dass man sich dabei so beeilen muss, weil hinter einem schon wieder die nächsten Spieler warten (oder man muss sie vorbeilassen). Insgesamt war es aber total witzig und ich muss das irgendwann noch einmal machen...
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Frank
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Dienstag, 28. August 2007
Koreanisches Essen
Der Stefan hat in seinem Korea-Blog sooo sehr mit dem Essen rumgeprotzt, dass ich das jetzt auch mal ausprobieren musste. Glücklicherweise hatte der Kush mir schon öfter vom leckeren Essen in einem koreanischen Restaurant in der Nähe des Beckman Institutes erzählt. Also haben wir uns zwischen zwei Messungen im Labor auf den Weg dorthin gemacht...
...und was habe ich auf dem Weg gesehen?! Die Amerikaner können doch umweltfreundlich sein. Das hier ist ein Elektromobil im Zebra-Look. Ich hab' keine Ahnung, wie lange oder wie schnell es fahren kann, aber das ist doch schon mal ein Anfang für den Umweltschutz in den USA. Naja, um auch männliche Kunden anzusprechen würde ich eine andere Lackierung empfehlen. Zumindest im Tiger-Look, wenn es denn ein Tier sein muss - oder 'n Hai oder so...!?!?
Letzten Endes sind wir dann am A-Ri-Rang angekommen - so heißt das koreanische Restaurant wohl. Von Außen macht es eigentlich keinen so guten Eindruck, aber das ist für Geheimtip-Restaurants in den USA üblich (hab' ich mir sagen lassen).
Innen auch eher amerikanisch (Tische und Stüle) und nur ein wenig koreanische Deko um zumindest die Illusion der Fernöstlichkeit aufrecht zu erhalten. Ganz vorne im Bild ist Kush, ein PostDoc, der im selben Großraumbüro arbeitet wie ich auch. Das Essen war lecker und würzig bis scharf, wie sich das wohl für koreanisches Essen gehört. Leider war es gar nicht so spannend und speziell hergerichtet (und roh), wie der Stefan das zurzeit in Korea bekommt :o( Na ja, es war einen Versuch wert - ich bin halt in den USA und nicht in Korea ;o)
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Frank
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Sonntag, 26. August 2007
Ei am Stiel
Nein, keine außergewöhnliche Speisespezialität der Amerikaner, sondern ein wundersames Produkt der Natur! Vor einigen Tagen hatte ich über Nacht plötzlich kleine Stäbchen an meinem Auto, an deren Spitze grüne Köpfe waren. Wie sich später -- mit Davids und Steffens Hilfe -- herausstellte, handelte es sich dabei um Eier der Grünen Florfliege Chrysoperla carnea. Da ich ja nicht umsonst Wissenschaftler geworden bin, habe ich meine Möglichkeiten mal ausgeschöpft und die letzte Nacht am REM verbracht...
Bei etwa 50x Vergrößerung sieht man im Grunde nur, was auf den Fotos schon zu erahnen war: Fuß, Stiel, Kopf (Ei). Das ganze Gebilde ist insgesamt etwa 1 cm lang (Kann man hier nicht so richtig sehen, weil ich die Aufnahme im 45° Winkel gemacht habe).
Ein Blick bei 200facher Vergrößerung auf das etwa 0,8 mm große Ei zeigt, dass es an der Spitze einen komischen "Knubbel" hat und an der Basis in den Stiel übergeht.
Bei 1000facher Vergrößerung sieht man ziemlich gut, dass es da keine besonderen Verankerungsmechanismen zwischen Ei und Stiel gibt. Die gehen einfach ineinander über.
Ich hab' noch ein paar Aufnahmen mehr, aber hier im Blog ist jetzt erst mal Schluss... ;o)
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