Mittwoch, 12. September 2007

Und wech...

Sie ist vorbei, die schöne Zeit in Urbana-Champaign (oder auch Chambana). Ganz früh morgens musste ich aufstehen, meine Zelte abbrechen, den Rucksack packen und zum Flughafen nach Bloomington fahren. Dort wartete schon eine kleines Propellerflugzeug. Es sind nur 5 Passagiere mit mir in Richtung Osten geflogen und wir mussten wegen der besseren Gewichtsverteilung alle ganz hinten sitzen.

Der erste (von insgesamt drei Flügen) hat mich aber nur bis nach Detroit gebracht, wo ich ca. 1,5 Stunden auf den nächsten Flug nach Philadelphia warten musste. Ganz viel zeit zum Ausruhen, dachte ich mir. Pustekuchen! Ich musste in der Zeit zu einem anderen Terminal, das nicht auf dem Flughafenplan eingezeichnet war ... merkwürdig. Kein Wunder, es befand sich am anderen Ende der Stadt, wo ein Shuttle-Bus hinfährt (Dauer: ca. 1 Stunde).
Weiter ging es dann etwas schnelle - Düsen am Flugzeug.

Den letzten "Sprung" von Philadelphia nach New Haven -- meinem Ziel an der Ostküste -- habe ich dann noch mal mit einem Propellerflugzeug machen dürfen.

Am Ziel angekommen, ging die Gepäckklappe über mir nicht mehr auf - da war mein Rucksack drin. (Ich muss gestehen, dass ich meinen übergroßen Rucksack dort nur mit gemäßigter Gewalt hinein bekommen habe.) Nachdem der Pilot persönlich (an the captain gets all the action) die Klappe aufgebrochen hatte, konnte ich aber endlich aussteigen.
Sameer - der mich vom Flughafen abgeholt hat - dachte schon ich hätte den Flug verpasst weil selbst die alten Leute, Rollstuhlfahrer und sogar die Crew vor mir ausgestiegen war ;o)

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Dienstag, 11. September 2007

Miss Amerika...

...von 2003 kam aus Urbana-Champaign. Das Schild steht direkt vom Beckman Institut und ist mir nie so richtig aufgefallen - bis heute, meinem letzten Tag hier.

Die hätte sich ja wenigstens mal bei mir vorstellen können - so was aber auch...

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Sonntag, 9. September 2007

Original Pancake House


Frühstück! Mit Pfannenkuchen, Schokolade, Erdbeeren und Sahne oben drauf - genug für ein Football-Team. Naja, oder den Frank ;o)

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Samstag, 8. September 2007

Fighting Illini

Das erste Football-Heimspiel der Fighting Illini. Football ist gar nicht so langweilig, wie ich dachte. Allerdings ist das weniger wegen des Spiels, sondern wegen des vielen Tam-Tams drumherum.

Die haben hier ein riesengroßes Orchester, die immer wieder kleine Melodien Spielt um die Fans und das Team abzufeuern. Über dem Orchester ist der Hardcore-Fan-Block. Da sitzen und feiern die total besoffenen Studenten rum. Im Stadion selbst ist Alkohol verboten, deshalb schießen die sich vorher schon total ab.
Dazu gibts von verschiedene Gruppen von Cheerleadern, die entweder choreografische Tänze "darbieten"...

...oder aber mit ziemlich erstaunlicher Akrobatik glänzen.

Obendrein gibts noch Feuerwerk, Paraden, Ehrungen von speziellen Personen (auch außerhalb des Sports - z.B. Militär) und natürlich Hotdogs usw. Das alles wirkt dann eher wie eine große Party, die man eigentlich nur beschreiben kann, wenn man Karneval, Kirmes und deutschen Fußball mit Silvester vermischt.

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Natur und Umwelt?!?

Die meisten Amerikaner haben schon einmal gehört, dass es so etwas wie Natur- und Umweltschutz gibt und sie würden alles tun um da ein wenig mithelfen zu können. Die meisten haben aber schlicht und ergreifend keine Ahnung was sie denn machen könnten. Es ist einfach zu normal, statt einer Regenjacke eine dieser Einweg-Müll-Tüten-Regenjacken überzuziehen und die nachher dann wegzuwerfen.

Die zwei hier sind vermutlich gerade auf dem Weg zum Football-Spiel. Ich übrigens auch, aber mit "richtiger" Regenjacke!

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Chinesisch extrem

Zum Mittagessen waren wir in einem chinesischen Restaurant, das uns der Mike (links) empfohlen hatte - das Essen würde dort noch sehr traditionell zubereitet.

Und es war auch wirklich sehr lecke. Allerdings sind mir am Fleisch eines der Gerichte komische Strukturen aufgefallen, die ich in Frankreich schon einmal auf meinem Teller hatte: Darm!!
Ich glaube der Maik wusste ganz genau, was er sich da bestellt hatte. Der Brad hatte aber nicht die geringste Ahnung von dem, was er da isst *hehe* Ich hab's ihm natürlich erst gesagt, als er auf dem letzten Stück rumgekaut hat ;o) Seiner Verweigerung mir zu glauben konnte ich glücklicherweise mit der Rechnung begegnen *haha* Für den Rest des Tages war der Brad dann irgendwie etwas grün um die Nase...

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Auto verkauft

Ich hatte unglaubliche Probleme, meinen wunderschönen Fort Taurus zu verkaufen. Ich habe alle möglichen Angebote bekommen, von $200-$1000, obwohl ich da $2150 für bezahlt hatte! Das war aber vor vier Monaten und zurzeit ist der Automarkt aufgrund des Semesteranfangs überschwemmt und die Preise sind im Keller - schöne Sch****.

Na ja, bevor ich es irgendwem "schenken" muss, habe ich es dem Brad für $1000 "geschenkt". Daher sitzt er jetzt am Steuer und ich lass mich durch die Stadt fahren...

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Freitag, 7. September 2007

Volleyball

Das Semester hat angefangen und somit auch die Sportsaison.

Die Volleyball-Girls von der Universität von Illinois haben gegen die von der Universität von West-Illinois gespielt.

Das Spiel war leider schnell entschieden - die Ladies von West-IL hatten keine Chance und haben 3:0 verloren.

Lustig wars aber trotzdem. Genau hinter uns saßen ein paar sehr verrückte Fans, die wie wild geschrien haben: "Let's go girls, and Bääaiiiiiieeeeeaaaamm!" Das letzte Wort steht da in Zeitlupe, war also sehr schnell gesprochen und obendrein noch unglaublich laut - das klang total komisch. :o)

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Donnerstag, 6. September 2007

Da hab' ich gewohnt...

Vor etwa einem Monat musste ich ja aus meinem Appartement in 88 West ausziehen. Seit dem hab ich beim Brad gewohnt. Seine Wohnzimmerküche ist hinter den zwei Fenstern im ersten Stock über Leonards (dem Geschäft in der Mitte)

Von hinten sieht es da so aus. Da ich mein Auto bald verkaufen muss, habe ich mich schon mal ans Fahrradfahren gewöhnt (rechts neben der Treppe)

Die wunderschöne Aussicht über den Hintereingang - ist das nicht einfach idyllisch? *haha*

Und jetzt gibt's noch ein kleines Quiz: Ich habe meine LuMa (Luftmatratze) aus zwei verschiedenen Perspektiven in Brads Wohnung fotografiert. Die Preisfrage ist jetzt: "Schlafe ich in seinem Wohnzimmer (links) oder in seiner Küche (rechts)?!?" ;o)

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Sonntag, 2. September 2007

Golf total...

Der Brad und ich haben heute Golf gespielt. Nachdem ich in St. Louis ja schon den Drive (sog. Abschlag) geübt hatte, war ich natürlich gut vorbereitet ... dachte ich :o\

Ganz wichtig beim Golfsport: Das Golf-Mobil oder Golf-Cart. Damit über den Golfplatz zu heizen ist schon das Golfspielen wert *hehe* Aber es muss natürlich auch ein wenig Ertüchtigung dazu gehören. Da der Brad ein Profi ist, hat er sich richtig Mühe gegeben mir alles beizubringen. In diesem schönen Panoramabild ist er gerade beim Abschlag...

Ich hab's eher mit Humor genommen und es mal auf die witzige Variante nach einem Glof-TV-Komiker versucht. Ist gar nicht so einfach, aber ich glaube der hatte auch nen kürzeren Schläger!? Natürlich habe ich viele Probleme mit Bäumen, Büschen und Sandlöchern gehabt - was wirklich Spaß macht. Um die kleinen Wasserlöcher habe ich aber immer professionell herumgespielt ;o)

Hier noch mal ein schönes 3D-Bild (für X-Blick) vom Golfball auf dem Grün mit Blickrichtung zum Loch.

Natürlich habe ich haushoch verloren. Ich hatte auch keine Ahnung, dass man sich dabei so beeilen muss, weil hinter einem schon wieder die nächsten Spieler warten (oder man muss sie vorbeilassen). Insgesamt war es aber total witzig und ich muss das irgendwann noch einmal machen...

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