Freitag, 14. September 2007

Flughafen: JFK

Nach einer viel zu langen Nacht (keiner von uns hatte Lust aufzustehen), sind wir doch irgendwann aus den Federn um noch ein bisschen in New Haven herumzufahren. Najia und Sameer wollte noch in eine Moschee, da der islamische Fastenmonat angefangen hatte. Es war aber eigentlich nur ein ganz normales Haus, aus dem die meisten Wände rausgerissen wurden um so viele Menschen wie möglich unterzubringen.

Danach sind wir zum Flughafen nach New York gefahren, wo meine Schwester Nadine mit ihrer Freundin Andrea und dem Freund ihrer Freundin Thomas heute ankommen sollten. Da aber noch genug Zeit war, habe wir an einem kleinen Bauernhof (oder so) halt gemacht um einen super-frischen Milchshake zu trinken - also ich, Sameer und Najia dürfen jetzt ja nur noch nachts essen. Auf einer Fensterbank dieses komplett in rosa getünchten Bauernhofes stand diese merkwürdige Frucht: Was kann das wohl sein? Melone? Kürbisart (Squash)? oder total verkommene Zucchini?

Nach einer recht langen Fahrt (auf den Landkarten wirken die Entfernungen in den USA immer kürzer als sie's wirklich sind), sind wir dann endlich am Flughafen angekommen und ich musst auch fix raus aus dem Auto (mit meinem Gepäck), da die anderen gerade eben gelandet sind. Tatsächlich hätte ich mir aber richtig Zeit lassen können: Nadine und Co. sind erst zwei Stunden später durch die Passkontrolle gekommen und standen dann in der Arrivalzone des JFK.

Anschließend mussten wir noch fast 2 Stunden lang mit der S-/U-Bahn zu unserem Hostel fahren...

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Das hier ist übrigens der 200. Beitrag in meinem USA-Blog *freu*

Donnerstag, 13. September 2007

New Havens "Downtown"

Nach diesem üppigen Mal hat Sameer mich noch durch New Havens "Altstadt" gefahren. An der Ostküste sind die Städte ja etwas älter und die haben dann so etwas wie eine "Altstadt". Dort gab' es eine Bar, die cleverer Weise von ihrem Besitzer "Bar" genannt wurde *hehe*

In einem Kunst-Museum waren wir auch noch aber man durfte dort keine Fotos machen.

Und dann haben wir Najia von der Arbeit im Krankenhaus abgeholt und sind türkisch essen gegangen.

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Louis Lunch

Mittagessen gab's bei Loui. Einer der besonderen Adressen in der Gegend, in denen es die ersten Hamburger(-Sandwiches) gab. Hier in Loui's Lunch gibt es die noch so, wie sie vor mehr als 100 Jahren angeboten wurden.

Innen war alles sehr einfach und auf "alt" gemacht.

Dennoch geht der Besitzer mit der Zeit - dieses Schild hier an der Wand zum Thema individuelle Burger (wie z.B. bei Burger King) gibt es hier also nicht!

Na ja, und so sieht er dann aus. Nach nix eigentlich. Dann auch noch zwischen zwei Toast-Scheiben gelegt. Wie vor über 100 Jahren eben :o\ Geschmeckt hat er auch ganz gut.

Das übelste war aber das FIJI-Wasser, das laut Flaschenbeschriftung wirklich den weiten Weg aus Fiji gekommen ist. Ich hätte auch Wasser aus einer lokalen Quelle getrunken!?!

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Strand

Nach dieser Bootsfahrt hatten wir vom Wasser noch nicht genug und sind an den Strand gefahren, von wo aus man am Horizont den Hafen von New Haven sehen konnte.

Dann kamen die üblichen Albereien in der Nähe des gefährlichen Elementes "Wasser" ;o)

Und einfach nur noch Entspannung - übrigens die letzte kurze Ruhephase vor der Stress-Besichtigungs-Woche in New York und meiner Rückkehr nach Deutschland.

Ach ja, und Vögel gab's da natürlich auch. Ganz schön kompliziert, die ordentlich zu knipsen (dieses Foto hier kommt aber von Sameers Kamera).

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Private Inseln

Am nächsten Morgen haben wir eine Bootstour durch die Gewässer vor New Haven gemacht, wo ca. 50 kleinere und größere Inseln für super-reiche Leute sind.

Das ist wirklich Abgeschiedenheit pur: Wasser, Insel, Haus. Die haben aber fast alle einen Wasser-, Strom- und Telefonanschluss vom Festland.

Wenn die nicht so teuer wären, könnte ich mir ja auch vorstellen dort zu wohnen - als Sommerresidenz sozusagen ;o) Aber ich hab' leider keine zweistelligen Millionenbeträge übrig.

Außerdem ist das auch recht umständlich: hier werden gerade DIXI-Klos und ein kleiner Bagger auf einer Spezial-Fähre zu einer der Inseln gebracht.

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Mittwoch, 12. September 2007

Bei Sameer und Pizza

Sameer hat eine ziemlich große Wohnung mit einem extra Gästezimmer - Ärzte halt ;o). Und der Sameer ist auch nicht klein, der hat wirklich so'n großen Fernseher! Den wir aber natürlich erst viel, viel später ausprobiert haben.

Erst einmal hatten wir Hunger! Passend zu meinem guten Namen, kannte Sameer ein Restaurant in dem es für US-Verhältnisse recht originalgetreue italienische Pizza gab.

Anschließend haben wir noch Billiard gespielt. Der Laden war gerammelt voll und alle Tische waren belegt. Zufällig habe ich ausgerechnet den Barbesitzer nach dem nächsten freien Tisch gefragt und der hatte -- noch viel zufälliger -- mal eine deutsche Freundin aus Köln. Das hat gereicht um uns den Tisch in der VIP-Lounge zu geben (der eigentlich $20 pro Stunde kostet) *hehe*

Danach habe wir noch einen recht lustigen Film auf Sameers großem TV geguckt - sehr angenehmes Fernsehvergnügen (so was brauche ich irgendwann auch mal).

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New Haven

Einfach nur zu Sameer nach Hause zu fahren wäre ja langweilig gewesen. Also haben wir meine sieben Sachen in den Kofferraum seines Autos gepackt und sind erst einmal auf eine Anhöhe in der Nähe von New Haven gefahren (ja, in den USA braucht man da nicht hochlaufen) und haben einen Blick über die Stadt geworfen: toller Anfang :o)

Danach ging es runter in die Stadt, wo Sameer mir erst einmal Yale gezeigt hat. Unten sieht man z.B. den Zeitungsraum Bibliothek mit recht aktuellen Zeitungen aus aller Welt (auch von uns: ca. 3 Tage alt).

Was an Yale sehr witzig ist, ist dass die Kirchen aufkaufen und in Universitätsgebäude umfunktionieren *hehe*

Recht berühmt ist natürlich auch das Hauptgebäude der Skulls (wie in dem gleichnamigen Film). Sieht eigentlich langweilig aus.

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Und wech...

Sie ist vorbei, die schöne Zeit in Urbana-Champaign (oder auch Chambana). Ganz früh morgens musste ich aufstehen, meine Zelte abbrechen, den Rucksack packen und zum Flughafen nach Bloomington fahren. Dort wartete schon eine kleines Propellerflugzeug. Es sind nur 5 Passagiere mit mir in Richtung Osten geflogen und wir mussten wegen der besseren Gewichtsverteilung alle ganz hinten sitzen.

Der erste (von insgesamt drei Flügen) hat mich aber nur bis nach Detroit gebracht, wo ich ca. 1,5 Stunden auf den nächsten Flug nach Philadelphia warten musste. Ganz viel zeit zum Ausruhen, dachte ich mir. Pustekuchen! Ich musste in der Zeit zu einem anderen Terminal, das nicht auf dem Flughafenplan eingezeichnet war ... merkwürdig. Kein Wunder, es befand sich am anderen Ende der Stadt, wo ein Shuttle-Bus hinfährt (Dauer: ca. 1 Stunde).
Weiter ging es dann etwas schnelle - Düsen am Flugzeug.

Den letzten "Sprung" von Philadelphia nach New Haven -- meinem Ziel an der Ostküste -- habe ich dann noch mal mit einem Propellerflugzeug machen dürfen.

Am Ziel angekommen, ging die Gepäckklappe über mir nicht mehr auf - da war mein Rucksack drin. (Ich muss gestehen, dass ich meinen übergroßen Rucksack dort nur mit gemäßigter Gewalt hinein bekommen habe.) Nachdem der Pilot persönlich (an the captain gets all the action) die Klappe aufgebrochen hatte, konnte ich aber endlich aussteigen.
Sameer - der mich vom Flughafen abgeholt hat - dachte schon ich hätte den Flug verpasst weil selbst die alten Leute, Rollstuhlfahrer und sogar die Crew vor mir ausgestiegen war ;o)

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Dienstag, 11. September 2007

Miss Amerika...

...von 2003 kam aus Urbana-Champaign. Das Schild steht direkt vom Beckman Institut und ist mir nie so richtig aufgefallen - bis heute, meinem letzten Tag hier.

Die hätte sich ja wenigstens mal bei mir vorstellen können - so was aber auch...

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Sonntag, 9. September 2007

Original Pancake House


Frühstück! Mit Pfannenkuchen, Schokolade, Erdbeeren und Sahne oben drauf - genug für ein Football-Team. Naja, oder den Frank ;o)

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