Samstag, 21. April 2007

Key West

Key West ist die letzte mit dem Auto erreichbare Insel der Keys ganz weit im Westen. Als ich dort angekommen bin, fanden an einem kleinen Strandabschnitte gerade die letzten Vorbeitungen für eine Hochzeit direkt am Meer statt:

Da die Zeit drängte und ich etwas über die Insel erfahren wollte, habe ich mich in ein Speedboot gesetzt und eine Inselrundfahrt gemacht. Was leider sehr schnell ging - ich hätte vielleicht ein langsames Boot nehmen sollen?!?

Jeden, wirklich jeden, Abend ist in Key West die SunsetParty, wo sich unglaublich viele Touristen am westlichsten Ende der Insel treffen, einen Cocktail oder ein Bierchen trinken und sich dabei den Sonnenuntergang ansehen. Als ich noch im Boot saß, war auf dem Steg schon der Bär los...

Zum Glück habe ich noch einen Platz gefunden und konnte einen wirklich schönen Sonnenuntergang genießen. Die Insel dort ist übrigens im Kalten Krieg von den Amerikanern angelegt worden. Heute haben dort namenhafte Stars wie Madona ein Häußchen direkt am Strand. Touristen sind dort natürlich nicht erlaubt!

Nach dem Sonnenuntergang habe ich die 4,5 Stunden lange Rückreise nach Miami angetreten, wo ich eigentlich wieder mit dem Dario losziehen wollte, aber ich bin erst um 3 Uhr morgens angekommen...

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Florida Keys

Die Florida Keys sind eine Inselgruppe im Süden Floridas. Die größten sind alle durch eine gute 150 km lange Straße mit einander verbunden. Da ich es extrem "cool" finde, links und rechts von mir Wasser zu sehen, bin ich da einfach mal entlang gefahren und habe zwischendurch immer mal angehalten um mir etwas anzusehen.

Erster Stop war Duck Island, eine Insel für reiche Leute. Alles ist sehr hell gehalten, z.B. schneeweiße Brücken und das Wasser ist dort natürlich klar und karibisch Türkis. Außerdem haben die Leute dort lustige Briefkästen - da muss der Briefträger schon mal ein Krokodil füttern ;o)

Natürlich führt die Straße teilweise sehr nah am Ufer entlang und da bietet es sich an mal kurz anzuhalten und aufs Meer hinaus zu schauen. Welches Meer man sich genauer angucken will, kann man sich ganz einfach aussuchen: links von der Straße der Atlantische Ozean und rechts von der Straße die Karibische See - auf dem Rückweg natürlich umgekehrt...

Und dann gibt es natürlich noch die weißen Strände, an denen wirklich nicht viele Leute sind - und das, obwohl Wochenende ist! Zusätzlich gibt es noch ein paar Holzdächer, die kühlen Schatten spenden und nebenbei auch noch einen Grill für ein gemütliches Barbecue bieten.

So kann man problemlos einen halben Tag oder länger damit verbringen, die Keys entlang zu fahren...

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Miami Beach

Am nächsten Morgen war um 8 Uhr aufstehen angesagt. Frühstück gab's am Strand von Miami. Leider zu dieser Zeit noch nicht so sehr mit nackten Frauen beladen :o( Fragt bitte nicht, warum ich da wie ein besoffener Bauer stehe...!

Der Strand ist ziemlich breit - hier übrigens der Dario im Bild. Den Platz brauchen die aber auch für die Menschenmengen, die hier ab ca. 10 Uhr eintreffen. Leider kann ich darauf nicht mehr warten, weil Key West auf mich wartet.

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Freitag, 20. April 2007

Party im Miami

In Miami angekommen, hab ich mich erst einmal in mein Hostel eingecheckt. Ein 4er-Zimmer in dem ein erschrockener Argentinier sehr über mein nächtliches Erscheinen um ca. 1:30 Uhr verwundert war. Nach diesem Schockwar er ohnehin wach und Dario und ich sind zusammen durch Miami zum Ocean Drive und in verschiedenen Clubs gezogen. Unglaublich, was sich da an Leuten tummelt. Es kommt einem so vor als wäre ganz Miami um 2 Uhr morgens eine riesige Super-Moddel-Party. Vor den Discos stehen auch grundsätzlich die edelsten Karossen von Ferrari, Lamborghini und co. Und das nicht zu Werbezwecken: Die Discobesucher kommen in Begleitung der schönsten Frauen damit angefahren!

Um 4 Uhr sind mir dann doch die Augen zugefallen und ich hab' mich ins Bett geschmissen. Schließlich will ich morgen früh ja die lange, aber sehr schöne Reise nach Key West antreten...

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Tampa

Vor meinem Trip nach Süd-Florida habe ich noch einen Abstecher in den Westen, nach Tampa, gemacht. Dort soll es die schönsten Sonnenuntergänge geben...

Dort angekommen war noch genug Zeit für einen kleinen Spaziergang durch die Natur. Hier gibt es immer wieder mal sog. "Nature Trails", vorgefertigte Wege durch die Natur mit Erklärungen zu Pflanzen und Tieren (gibt's bei uns im Grunde auch, heißt nur anders).

Links und rechts von mir hat es immer wieder im Unterholz geraschelt. Ich hab' aber nie etwas sehen können. Bis dann plötzlich in einer Lichtung ein kleines Gürteltier unter einem Baum die Nadeln nach Krabbelgetier durchsucht hat. So groß sind die gar nicht, vielleicht wie eine kleine Katze. Das hier kann aber ein junges Tier gewesen sein. Es sah auch noch recht frisch aus, also kaum Macken oder so...

Und dann war da auch schon der verlassene Strand. Wenn ich gerade einmal nicht auf Meer hinaus gesehen habe, gab es einen riesen Platsch und ich hab' das erst mit den Pelikanen verbunden, bis ich mich einmal schnell genug umgedreht habe. Da war doch tatsächlich eine Delfinflosse im Wasser! Leider hab' ich nie einen Fotografieren können :o(
Aber da war ja noch der Sonnenuntergang... Ganz bis zum Ende konnte ich mir den nicht ansehen, weil das noch ca. 1 Stunde gedauert hätte. Bis nach Miami sind es aber noch ca. 5 Stunden mit dem Auto...

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Neues Auto

Mit dem merkwürdigen Mafia-Retro-Vehicel konnte ich mich nicht so richtig anfreunden - zumindest nicht hier in Florida! Im eher italienisch geprägten Chicago vielleicht... aber für den Sunshine State der USA musste etwas sportlicheres her. Die bei Hertz war zuerst gar nicht so begeistert von meiner Idee das Auto zu tauschen, als sie dann aber die olle, klobige Kiste gesehen haben, hatten sie Mitleid. Das Ergebnis ist dieser schnittige MonteCarlo SS *hehe*

Jetzt kann ich Miami unsicher machen. Süd-Florida ist mein Ziel für dieses Wochenende...

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Donnerstag, 19. April 2007

Straßennamen...

...sind in einem so großen Land wie den USA natürlich eine Herausforderung. In Atlanta habe ich ja schon die 17 ½ Straße gesehen und jetzt kommt hier in diesem schönen Bild mit einem noch schöneren Sonnenuntergang auch ein etwas gewagter Straßenname auf: Gay Road!

Nach einem harten Arbeitstag sind Kucku und ich zu einem Chinesen in die Stadt gefahren. Die Portionen dort sind mal wieder unglaublich groß gewesen!

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Grünes Gras in den USA...


...ist wie alles andere auch, viel größer als bei uns in Deutschland! Zum Vergleich habe ich mal meinen schlanken Fuß ins Bild gehalten. Der ist nach der Völlerei der letzten Tage das einzige Körperteil, dass nicht dem amerikanischen Trend des Größenzuwachses gefolgt ist. Von meinem Bauch kann ich das nicht behaupten...

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Mittwoch, 18. April 2007

Pizza und neue Leute


Das sind für die nächsten 9 Tage meine neuen Arbeitskollegen. Ich bin genau richtig angekommen: jeden Mittwoche gehen die zusammen Pizza essen. Die von links oben nach rechts unten: Kucku (in ihrer Essecke schlafe ich), Dre, Steve, Craig, Mr. X!?!?, Kary, Paul & Frau, Peter (der Sven Ingebrandt dieses Instituts). Die Pizza war ziemlich bunt. Jeder konnte zwei Beläge aussucht und die kamen dann gnadenlos auf die Pizza, selbst wenn einer mal etwas nicht mag *hehe* Wie überall in den USA gab es auch hier mehr Pizza als wir alle zusammen hätten essen können! Das ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Mir hat man doch beigebracht, alles auf zu essen, damit am nächsten Tag die Sonne scheint. Im sonnigen Florida ist das natürlich total überflüssig, aber ich hab' das nunmal so gelernt und bin jetzt total frustriert, wenn ich meinen Teller nicht leer bekomme ;o)

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Meine Schlafecke in Orlando


Im Gegensatz zum "Grünen Salon" in Atlanta ist dieser - eher einfach gehaltene - Schlafplatz natürlich nicht ganz im guten, alten amerikanischen Stiel, aber das macht natürlich nix. Na ja, vielleicht doch. Wie sich kurz nach diesem Foto herausstellt ist unter dem Kissen ein riesiger Hubbel in der Matratze und außerdem direkt daneben ein etwa 2x2 mm großes Loch. Also muss ich für die erste Nacht wohl oder übel auf die Couch umziehen. Die eigentlich ganz bequem aussieht...

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