Sonntag, 22. April 2007

Lake Okeechobee

Eine große, landschaftsbildende Sehenswürdigkeit ist der Lake Okeechobee. Er ist ziemlich groß und reißt ein großes Loch in Florida. Ok, da sind noch die vielen tausend anderen Seen, die auch Löcher in Florida reißen, aber dieses Loch ist besonders groß. Es soll ganz schön sein, dort den Sonnenuntergang zu beobachten. Laut Navigationssystem kein Problem - zeitlich gesehen.

Allerdings kam alles anders. Ich hatte so viele lahme Deppen vor mir auf der Straße, dass ich schon an der Eichung meines Tachometer gezweifelt hatte. Den Sonnenuntergang habe ich mir dann vom Highway aus angesehen...

...und am See selbst nur noch die kläglichen, aber immer noch schönen Reste davon.

Danach habe ich den Heimweg angetreten. Schließlich ist morgen wieder arbeiten angesagt.

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Coral Castle

Ist eigentlich total ungemütlich. Da hat ein Typ in den 30ern eine Burg aus Korallen-Steinen gebaut. Man muss dazu sagen, dass es davon in Florida wirklich genug gibt. Es ist also nicht so, dass der Typ gefährdete Lebensräume dafür zerstört hätte. Aber diese Korallensteine sind ziemlich rau und teilweise sogar scharf.

Von innen sieht das Ganze dann so aus:

Die für mich größte Attraktion ist allerdings dieser Alligator für den Garten *hehe* Der hatte glaube ich nix mit der Korallenburg zu tun. Gefiel mir aber am besten.

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Outpost...

...ist eine Art Tierheim für wilde Tiere. Manche kommen von Zoos, andere von einem ehemaligen Zirkus und andere von Stars, die irgendwann kein Bock mehr auf ihr Tier hatten.

So war das auch mit der Tigermama von diesem kleinen Knuddelkätzchen. Der kleine verputzt ne halbe Pute zum Abendbrot!

Na ja, sein Papa ne ganze Schüssel voll Fleisch - der bei Tigern so begehrte Geflügel-und-Rind-Mixteller.

Die Schlangenfütterung hatte ich leider verpasst. Aber toll sehen die trotzdem aus.

Es passiert nur sehr selten, dass ein Tier dieses Asyl wieder verlässt. Geld vom Staat gibt's eh nie genug, also haben die das ganze in einen kleinen Zoo umfunktioniert.

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Burger unter Palmen

Und dann kam der Hunger. Nachdem mir die Krokodile einen vorgeschmatzt haben, wollte ich auch was zwischen die Kiemen bekommen. Und da kam mir diese eigentlich einfach gehaltene Reklametafel ganz gelegen: 1/2 Pounder Burger.

Den habe ich mir dann unter Palmen (mit Wasserkokosnüssen) verdrückt. Rundrum war's eigentlich sehr, sehr ruhig, aber windig. Nicht konstant, eher in Böhen. Mir ist bei einer Böhe der halbe Belag vom Burger geflogen!

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Gatorland

Ist eine Alligator Farm in den Everglades. Dort kann man mit Airboats übers Wasser jagen und Krokodile und Alligatoren sehne, die sich im "Unterholz" der Mangroven und was da nicht noch so alles wächst verstecken.

Das irre an diesen Boten ist, dass die ja nicht richtig bremsen können und man extrem sliden kann. Außerdem wird man ziemlich nass. Aber bei der Hitze trocknet alles ganz schnell wieder und man kann den Schlamm einfach abklopfen *höhö*

Ach ja, die Alligatoren sind ganz schön fett. Außerdem liegen die einfach nur total gelangweilt rum und machen nix. Anfassen durfte man sie auch nicht. Kleinere hingegen schon - das hab' ich natürlich gemacht. War aber eigentlich unspektakulär, weil denen vorher das Maul zugetapet wurde.

Viel interessanter war das mit der Schlange. Ich hab' leider den Namen nicht richtig verstanden. Irgendwas mit Corn... ...viper, ...boa, ...snake? Keine Ahnung, aber sie erwürgt ihre Beute für gewöhnlich ;o) Ich bin aber zu groß und sehe auch nicht wie ihr übliches Futter aus.

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Robert ist da...


...ist ein Früchtestand, der neben Früchten, Milchshakes mit frischen tropischen Früchten und einem kleinen Streichelzoo auch noch uralte Autos zum angucken rumstehen hat.

Ich habe mir einen super frischen Banane-Maraquja-Milchshake gegönnt. Schmeckt extrem lecker!

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Das war Miami

Das war die letzte Nacht in Miami. Der Rucksack ist wieder gepackt und liegt im Auto. Ich hab' schnell noch mal den Strand und Miami von Strand aus angesehen.


Dann ist mir eingefallen, dass ich Miami noch gar nicht von einem Hochhaus aus gesehen habe! So geht das ja nicht. Für gewöhnlich ist das MUSS! Also habe ich mir kurzer Hand nach einem hohen Gebäude umgesehen und bin fündig geworden...

...leider war das kein gewöhnliches Haus, sondern ein gut bewachtes Domizil für reiche US-Bürger. Ich bin weder reich, noch US-Bürger, also hatte ich da nichts verloren - hat man mir zumindest gesagt :o( Macht nix, dann fahre ich halt in die Everglades...

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Samstag, 21. April 2007

Key West

Key West ist die letzte mit dem Auto erreichbare Insel der Keys ganz weit im Westen. Als ich dort angekommen bin, fanden an einem kleinen Strandabschnitte gerade die letzten Vorbeitungen für eine Hochzeit direkt am Meer statt:

Da die Zeit drängte und ich etwas über die Insel erfahren wollte, habe ich mich in ein Speedboot gesetzt und eine Inselrundfahrt gemacht. Was leider sehr schnell ging - ich hätte vielleicht ein langsames Boot nehmen sollen?!?

Jeden, wirklich jeden, Abend ist in Key West die SunsetParty, wo sich unglaublich viele Touristen am westlichsten Ende der Insel treffen, einen Cocktail oder ein Bierchen trinken und sich dabei den Sonnenuntergang ansehen. Als ich noch im Boot saß, war auf dem Steg schon der Bär los...

Zum Glück habe ich noch einen Platz gefunden und konnte einen wirklich schönen Sonnenuntergang genießen. Die Insel dort ist übrigens im Kalten Krieg von den Amerikanern angelegt worden. Heute haben dort namenhafte Stars wie Madona ein Häußchen direkt am Strand. Touristen sind dort natürlich nicht erlaubt!

Nach dem Sonnenuntergang habe ich die 4,5 Stunden lange Rückreise nach Miami angetreten, wo ich eigentlich wieder mit dem Dario losziehen wollte, aber ich bin erst um 3 Uhr morgens angekommen...

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Florida Keys

Die Florida Keys sind eine Inselgruppe im Süden Floridas. Die größten sind alle durch eine gute 150 km lange Straße mit einander verbunden. Da ich es extrem "cool" finde, links und rechts von mir Wasser zu sehen, bin ich da einfach mal entlang gefahren und habe zwischendurch immer mal angehalten um mir etwas anzusehen.

Erster Stop war Duck Island, eine Insel für reiche Leute. Alles ist sehr hell gehalten, z.B. schneeweiße Brücken und das Wasser ist dort natürlich klar und karibisch Türkis. Außerdem haben die Leute dort lustige Briefkästen - da muss der Briefträger schon mal ein Krokodil füttern ;o)

Natürlich führt die Straße teilweise sehr nah am Ufer entlang und da bietet es sich an mal kurz anzuhalten und aufs Meer hinaus zu schauen. Welches Meer man sich genauer angucken will, kann man sich ganz einfach aussuchen: links von der Straße der Atlantische Ozean und rechts von der Straße die Karibische See - auf dem Rückweg natürlich umgekehrt...

Und dann gibt es natürlich noch die weißen Strände, an denen wirklich nicht viele Leute sind - und das, obwohl Wochenende ist! Zusätzlich gibt es noch ein paar Holzdächer, die kühlen Schatten spenden und nebenbei auch noch einen Grill für ein gemütliches Barbecue bieten.

So kann man problemlos einen halben Tag oder länger damit verbringen, die Keys entlang zu fahren...

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Miami Beach

Am nächsten Morgen war um 8 Uhr aufstehen angesagt. Frühstück gab's am Strand von Miami. Leider zu dieser Zeit noch nicht so sehr mit nackten Frauen beladen :o( Fragt bitte nicht, warum ich da wie ein besoffener Bauer stehe...!

Der Strand ist ziemlich breit - hier übrigens der Dario im Bild. Den Platz brauchen die aber auch für die Menschenmengen, die hier ab ca. 10 Uhr eintreffen. Leider kann ich darauf nicht mehr warten, weil Key West auf mich wartet.

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